Studie zur Zeckenbekämpfung mit Cistus incanus

Oft ist es der Zufall, der spezielle Erkenntnisse bringt, so auch in diesem Fall.

Bei einem Hund, dem Cistus verabreicht wurde, beobachtete der Besitzer, dass keine Zecken den Hund ansaugten. Grund genug, dieses Phänomen genauer zu untersuchen.

Es wurde ein Fragebogen ausgearbeitet, den Züchter, Jäger und Hundebesitzer ausfüllten und denen Cistus zur Verfügung gestellt wurde.

Insgesamt nahmen 48 Hunde an der Studie teil, von denen

32 Hunde Cistus

10 Hunde Frontline

6 Hunde nichts

bekamen.

Die Dauer der Anwendung von Cistus betrug durchschnittlich 20 Tage, Minimum war 5 Tage, Maximum 75 Tage.

Die Dosis betrug eine Kapsel pro Tag, in Leckerlis verpackt, man kann die Kapsel aber auch öffnen und das Pulver über das Futter streuen.

Das Ergebnis:

  • Der durchschnittliche Zeckenbefall ohne Cistus lag in 20 Tagen pro Hund bei 150, min.100, max.200. Teilweise traten entzündliche Stellen auf, verbunden mit Juckreiz
  • Wenn Cistus genommen wurde, waren in 20 Tagen 0-2 Zecken zu beobachten, die bei den meisten Hunden nur locker im Fell hingen.
  • Schon nach 5 Tagen war die erste Wirkung sichtbar, nur 1-3 Zecken im Fell. Nach weiteren 5 Tagen waren keine Zecken mehr zu finden.
  • Bei Hunden, die kein Cistus bekamen, war die Anzahl der Zecken erwartungsgemäß gleich bleibend.
  • Mit Frontline ging die Zahl der Zecken zurück, aber nicht so viel wie bei Cistus. Für weitere Vergleiche war die Anzahl der Hunde mit Frontline zu gering.
  • Die Anzahl der Zecken und die Wirkung von Cistus waren unabhängig von Größe und Gewicht der Hunde, ebenso vom Alter.
  • Es war ein Hund mit einem offensichtlich geschwächten Immunsystem in der Population. Bei ihm war die Anzahl der Zecken besonders hoch, und die Wirkung von Cistus zeigte sich nicht so intensiv; zumindest nicht innerhalb der 20 Tage.

 

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